Die Gräber der Götter

Fussballhelden und ihre letzte Ruhestätte
VON EDGAR WANGEN

„Die Nachwelt flicht dem Mimen keine Kränze“

Schiller

Quelle Foto: DFB Museum Dortmund

Vorwort:

Als der Autor mir sein Vorhaben schilderte, ein biografisches Werk über die bereits verstorbenen berühmtesten Fußballspieler und Trainer Europas im 20. Jahrhundert und ihre letzte Ruhestätte zu schreiben, ging ein von mir lange gehegter Wunsch in Erfüllung. Wie oft habe ich im Rückblick auf meine Fußballkarriere und die Zeit danach, in der ich dem großen europäischen Fußball immer eng verbunden blieb, darüber nachgedacht, welchen Weg manche meiner Mit- oder Gegenspieler, welchen Weg überhaupt die Spitzenspieler und Idole dieser Zeit nach dem Ende ihrer Karriere gegangen sind.

Die Auswahl der  aufgeführten Fußballgrößen – an der ich mitgewirkt habe – ist rundum gelungen. Sie enthält nicht nur die großen Namen, sondern berücksichtigt sehr einfühlsam auch Spieler, die nicht so im Rampenlicht standen, aber durch ihre Persönlichkeit und ihr individuelles Schicksal eine biografische Würdigung verdient haben. Das Werk regt zum Innehalten an. Es ruft die bedeutendsten Spieler, Trainer und Mannschaften des europäischen Fußballs ins Gedächtnis zurück. Sie leisteten auf dem Spielfeld den entscheidenden Beitrag für den Siegeszug des Fußballs, der zum bedeutendsten Massenphänomen unserer Zeit wurde. Man erinnere sich nur an die Fußballweltmeisterschaft 2006 hier in Deutschland.

Ich wünsche mir, dass „Wir waren Helden“ viele Fußballfreunde aller Generationen zum Besuch von Grabstätten der Fußballidole des 20. Jahrhunderts motiviert.

Horst Eckel
(Fußball-Weltmeister 1954)

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