Franz Beckenbauer

„Gott erhalte Franz, den Kaiser“

Bild: Wikimedia Commons.
Biografie
Geboren am 11.9.1945 in München
Gestorben am 7.1.2024 in Salzburg
Grabstätte: München, Friedhof am Perlacher Forst,
Stadelheimer Strasse 24
Haupteingang Feld 7; 100 m links von der Aussegnungshalle
Stationen der Karriere als Fußballer
Position: Libero/Abwehr
Vereine: SC 1906 München (1954-1958)
FC Bayern München (1958-1977)
Cosmos New York/USA (1977-11/1980)
Hamburger SV (11/1980-1982)
Cosmos New York/USA (1983)
103 Länderspiele (1965-1977); 14 Tore
Vize-Weltmeister 1966
WM-Dritter 1970
Weltmeister 1974
Europameister 1972
Ehrenspielführer der Nationalelf
Europapokal der Pokalsieger 1967
Europapokal der Landesmeister 1974, 1975, 1976
Deutscher Meister 1969, 1972, 1973, 1974, 1982
Pokalsieger 1966, 1967, 1969, 1971
USA-Meister 1977, 1978, 1980
Europas Fußballer des Jahres 1972, 1976
Deutschlands Fußballer des Jahres 1966, 1968, 1974, 1976
USA Fußballer des Jahres 1977
Deutschlands Fußballer des Jahrhunderts
Stationen der Karriere als Trainer
DFB-Bundestrainer (Teamchef) 1984-1990
Vize-Weltmeister 1986
Weltmeister 1990
Deutscher Meister mit Bayern München 1994
UEFA-Cupsieger mit Bayern München 1996

Die Auswirkungen einer Watschn

Es war nicht die Hand Gottes, sondern die ordinäre Watschn eines Sechzigers. Die Watschn ist bayerisches Idiom für eine Ohrfeige. Ein Spiel des 13-jährigen Franz Beckenbauer im Trikot des SC 06 München gegen eine Junioren-Mannschaft von 1860 München im Jahre 1958 veränderte zunächst die Fußballwelt Münchens, dann die Deutschlands und schließlich die der ganzen Fußballwelt. Beckenbauer, dessen Talent den Scouts der „Löwen“ nicht verborgen blieb, sollte zur Saison 1958/59 zum damals führenden Verein in München wechseln. Das waren die 60er. Vom Sportplatz des SC von 1906 an der St. Martinstrasse 35 bis zum Stadion an der Grünwalderstrasse auf Giesings Höhen, der Heimstatt der 60er, waren es fußläufig zehn Minuten. Bayern München darbte noch in der Regionalliga. Beckenbauer spielte Mittelstürmer beim SC 06. Ein gewisser Gerhard König auf Seiten der „Löwen“ war auf ihn als Verteidiger angesetzt. Beide erinnern sich: „Irgendwie waren wir uns nicht sympathisch“, sagte einst Beckenbauer. „Wozu ich vermutlich auch meinen Teil beigetragen habe. Ich war frech, weil ich wusste, dass ich schnell war“ erzählte er in seinem schönen, humorvollen Münchner Sprachgesang. Gerhard König, dessen wahre Identität erst Jahrzehnte später bekannt wurde (investigativer Journalismus), sah das Tatgeschehen so: „Er hatte mich schon ausgespielt, ich habe ein Tackling gemacht, und dann hat ein Wort das andere ergeben“. Und dann ohrfeigte der mediokre König den späteren Kaiser, diesen rotzfrechen Arbeitersohn aus Ober-Giesing. Das Ergebnis ist bekannt. „Die Ohrfeige hat mich wahnsinnig geärgert“ verriet Beckenbauer später, dessen Nachname zunächst nicht prädestiniert war für einen fußballerischen Weltstar, und er wechselte zum FC Bayern München an die Säbener Straße 51, rund zehn Minuten fußläufig vom Trainingsgelände der 60er entfernt. Wenn Stefan Zweig noch gelebt hätte, wäre diese Begebenheit ein wunderbares weiteres Kapitel seiner „Sternstunden der Menschheit“ geworden.

Was wäre passiert, wenn der junge Franz, dieser „Ballschmeichler“, zum TSV München von 1860 gewechselt wäre. Hinter ihm hätte dann der legendäre Torwart Petar Radenkovic gestanden, vor ihm der giftige Zeljko Perusic zusammen mit „Atom Otto“ Luttrop als Abfangjägern, die das Terrain um den Kaiser absicherten, quasi Patriot- Raketenabwehrsysteme bildeten. Da hätte er sich mindestens so wohlgefühlt wie danach beim FC Bayern hinter „Katsche“ Schwarzenbeck. Und dann vor ihm als Anspielstation der geniale Spielmacher Peter Grosser, ein offensiver Antreiber und Vorlagengeber für den Elitesturm mit Rudi Brunnenmeier und den anderen Nationalspielern Hans Rebele, Alfred Heiß und Timo Konietzka. Peter Grosser und Franz Beckenbauer hätten das Manna genialer Pässe auf die hungrigen Stürmer verteilt und wenn es der Sache diente, auch selbst noch Tore geschossen. Die 60er wären heute eine der führenden Mannschaften Europas und die Arena in Fröttmaning würde als Hacker-Pschorr-Arena nachts in Weiß-Blau den Nachthimmel von München erleuchten.

Der Staatsgast

Foto: Wikimedia Commons

„Die besondere Wertschätzung für ihn habe ich selbst erlebt. Franz begleitete mich auf einer Kanzlerreise nach Afghanistan. Natürlich wurden wir auf dem Flughafen mit militärischen Ehren empfangen. Zunächst wurde unsere Nationalhymne in einer einzigartigen Version offenbar von Amateuren gespielt, die aber die Noten nicht beherrschten. Also wechselten sie auf eine alte Schallplatte. Es war ein offizieller Besuch des deutschen Bundeskanzlers, nur eben mit dem Kaiser im Gepäck. Die Menschen, die uns empfingen, guckten dann aber auf die Seite, guckten nochmal und erkannten Franz Beckenbauer. Bis dahin wussten sie gar nicht, dass er dabei war. Nun spielte ich keine Rolle mehr bei dem Empfang. Alle marschierten schnurstracks auf Beckenbauer zu, der Autogramme schrieb. In dem Moment wurde aus dem Kanzlerbesuch praktisch der Staatsbesuch des Kaisers. Mit seinem Premierminister, bestenfalls, eigentlich des Adjutanten. Mein Eindruck war, dass Franz das nicht sonderlich überraschte.“ (Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder am 13. Januar 2024 in der SZ)

Der Junge aus Obergiesing

Franz Beckenbauer war ein Genius, geboren in der Zugspitzstraße 6 im Münchner Stadtteil Giesing. Das Geburtshaus ist mittlerweile abgerissen. Aber der Geist des größten Sohnes dieses damaligen Arbeiterviertels in München hat den Fußball im Deutschland der Nachkriegszeit geprägt. Sein Vorgänger war Fritz Walter, der aber die Enge Deutschlands noch nicht verlassen konnte. Franz Beckenbauer konnte es 1977 beim Wechsel zu Cosmos New York. Das verhalf ihm zu Selbstbewusstsein. „Mir liegt die Welt zu Füßen.“ Und sie lag ihm. Nach diversen Stationen von New York über Hamburg und wieder New York übernahm er 1984 als Teamchef die schlechte deutsche Nationalmannschaft, obwohl er keinen Trainerschein hatte. Aber wer hätte von ihm verlangt, die A-Lizenz an der Hennes Weisweiler-Akademie in Köln zu machen? Das wäre so vermessen gewesen, als würde man Mick Jagger oder Jonas Kaufmann auffordern, eine Gesangsprobe abzuliefern ob ihrer Tauglichkeit, „Satisfaction“ oder „Nessun dorma“ singen zu können.

Deutschlands Größter

„Über Pele erklärt sich der brasilianische Fußball, dem er Selbstvertrauen und Transzendenz verlieh, über Johan Cruyff die blendende niederländische Schule, über Diego Maradona das schlaue und tugendhafte Spiel Argentiniens. Sie waren die Besten und mit ihnen reiste stolz die Fußball-Identität ihrer jeweiligen Länder. Wenn man nun all die unterschiedlichen Würdigungen liest, die Franz Beckenbauer nach seinem Tod hervorrief, stößt man ausnahmslos auf eine Übereinstimmung. Er war der beste deutsche Spieler der Geschichte. Jedes Mal, wenn ich Franz Beckenbauer begegnete, packte er sich in seiner imposanten, entspannten Präsenz an den Kopf. Wir hatten einen Anknüpfungspunkt: die Weltmeisterschaft in Mexico 1986, wo Deutschland es schaffte, gegen uns Argentinier im Finale ein 2:0 auszugleichen. Mit der Erregung, die ihnen das 2:2 bereitete, begaben sie sich sofort auf die Suche nach dem dritten Tor und ließen Maradona frei, der Jorge Burruchaga in eine Eins-gegen Eins mit Toni Schumacher schickte und damit das 3:2 vorbereitete. Er führte seine Hände an den Kopf, weil er meinte, dass sie uns in der Verlängerung überrollt hätten, wenn sie überlegt gespielt hätten“. (Jorge Valdano, Weltmeister mit Argentinien 1986).

Die Via Appia nach Rom

Und das mit einer „Rumpler-Truppe“ (Originalton Franz Beckenbauer), die überhaupt nicht seinem Anspruch an spielerischerem Format entsprach. Aber er arrangierte sich mit der Situation, dass die Bundesliga in den frühen 80er Jahren nur wenige Spieler hervorbrachte, die Weltformat hatten. Trotzdem! Deutschland wurde Vize-Weltmeister 1986 (siehe oben). Dann jedoch hatte er vier Jahre Zeit, um das Team zu formen, dem er den Weltmeistertitel zutraute. Am 10. Juni 1990 um 21.28 Uhr begann im Stadion „Guiseppe Meazza“ in Mailand beim Erstrundenspiel gegen Jugoslawien der Siegeszug Deutschlands (die Wiedervereinigung war im Geiste schon vollzogen) bis ins Finale von Rom. Mit einem dynamisch herausgespielten Tor zum 1:0 schuf Lothar Matthäus, die Inkarnation dieser „Beckenbauerschen“ Sieger-Mentalität, das Fundament für den möglichen Titelgewinn. Die deutsche Mannschaft war eine Symbiose aus Haudegen (Augenthaler), Virtuosen (Häßler,Littbarski,Thon, Bein), Manndeckern (Kohler und Buchwald), einem eiskalten Elfmeterschützen (Brehme) und kongenialen Stürmern (Klinsmann und Völler). Maurice Ravels „Bolero“, komponiert 1928, nahm den Spielverlauf des Finales am 8. Juli 1990 in Rom gegen Argentinien vorweg. Der Bolero-Rhythmus wird durchgehend gespielt, während im Verlauf des Stückes immer mehr Instrumente hinzutreten, sodass sich insgesamt die Wirkung eines langgezogenen großen Lauterwerdens eröffnet. Das deutsche Spiel engte die chancenlosen Argentinier immer mehr ein. Deutschland brauchte nur noch die Erlösung durch ein Siegtor. Das Elfmetertor von Andy Brehme am 8. Juli 1990 um 21.41 im Olympiastadion von Rom zum Sieg war das Finale Furioso des „Bolero“. Mit dem Ende des „Boleros“ legte sich die aufgeheizte Stimmung und wich versöhnlicher Stille. Maradona weinte, Lothar Matthäus hielt den WM-Pokal triumphierend in den Abendhimmel Roms und Franz Beckenbauer ging in seinen Gedanken versunken mit der umgehängten WM-Medaille allein am Mittelkreis umher. Und der Mond stieg auf über dem Stadion. Es war ein leuchtender Vollmond. Ihn umgab die Aura eines Feldherrn nach gewonnener Schlacht.

Unvergessliche Tänzer

„Alle Welt möchte, dass man Spieler-Rankings erstellt, um zu erfahren, wer der Beste war, in welcher Hinsicht auch immer. Ich lehne das üblicherweise ab, weil ich Angst habe, mich einer Missachtung schuldig zu machen. Doch wegen Beckenbauer möchte ich sagen, wer in meinen Augen die elegantesten Spieler der Fußball-Geschichte waren. Achten Sie nicht auf die Reihenfolge.

Als ersten nenne ich Norberto „Beto“ Alonso, der in den 1970er Jahren bei River Plate in Buenos Aires spielte und auf dem Rasen ein Nurejew war. Viele jungen Menschen wissen nicht, wovon ich spreche, und es tut mir leid für sie. Dann Zinedine Zidane, bei dem eine Ballannahme genügte, um den Fußball auf künstlerisches Niveau zu heben. Und Franz Beckenbauer darf nicht fehlen, den ich mir immer in einem makellosen Frack vorstelle, denn sein Fußball hinterließ keine Flecken (außer im WM-Finale 1974, A.d.V). Die Pragmatiker werden nie verstehen, warum diese Typen unvergesslich sind, denn Eleganz ist kein quantifizierbarer Wert. Ich erkläre es Ihnen: Für viele, die wir dieses Spiel lieben, ist die Anmut oft nachhaltiger als das Ergebnis“ (Jorge Valdano, Weltmeister mit Argentinien 1986)

Die späten Jahre

Ein Großer ist gegangen mit dem Duft der Unsterblichkeit. Er ruht im Familiengrab auf einem einfachen Friedhof in Obergiesing, unweit des Grabes seines früh verstorbenen Sohnes Stephan und dem der Geschwister Scholl, die ihren Widerstand gegen das Naziregime 1943 mit dem Tod bezahlen mussten. Das ist auch München. Und München leuchtet! (Thomas Mann)

Mehr geht nicht! Beckenbauer gewann als Kapitän mit Deutschland die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in seiner Heimatstadt. Als Trainer führte er die deutsche Nationalmannschaft zum Weltmeistertitel 1990. Und holte schließlich als Repräsentant und späterer OK-Chef die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in sein Heimatland. In seiner Abschiedsrede anlässlich der Trauerfeier für Franz Beckenbauer in der Allianz-Arena am 19. Januar 2024 hat Uli Hoeneß die Bedeutung dieses Engagements sehr trefflich beschrieben. „Ohne Franz hätte es das Sommermärchen 2006 mit der Botschaft an die Welt nicht gegeben. Schaut her! Das ist das fröhliche, farbenfrohe und Gastgeberfreundliche Deutschland“. Joschka Fischer (während der WM-Vergabe im Juli 2000 Außenminister) formulierte es sinngemäß trefflich. „Wie naiv ist es zu glauben, dass man in dem Haifischbecken FIFA jener Zeit eine WM zugesprochen bekommt, ohne politische und ökonomische Einflussnahmen“.

Grabstätte von Franz Beckenbauer:
München, Friedhofer am Perlacher Forst, Stadelheimer Strasse 24, Haupteingang geradeaus links von Aussegnungshalle; Feld 7/A/17

Beckenbauer war ein Glückskind, natürlich nicht im Krieg geboren, sondern einige Monate später im schwer zerstörten München. Sein Talent, sein Können, sein Glück eskortierten ihn zeitlebens. Aber vor einigen Jahren begann sich dieses Glück aufzubrauchen. Er formulierte das einst auf seine Art: „Wer kann das schon von sich sagen, ein Mensch zu sein, in dem alle Sonntage vereint sind“. Er klang dabei wie „Hans im Glück“ im Märchen der Gebrüder Grimm. „Ich muss in einer Glückshaut geboren sein, alles, was ich wünsche, trifft mir ein, wie einem Sonntagskind.“ Jenseits der 60 bildeten sich mehr und mehr Wolken über ihm und verdunkelten langsam den Sonnenschein und den Vollmond. Die Lichtgestalt verblasste mehr und mehr aufgrund gesundheitlicher Probleme und der Trauer um den früh gestorbenen Sohn Stefan. Und der mediale Angriff auf ihn als Verantwortlichen für den sehr überschaubaren korruptiven -wohl umumgänglichen- Vorgang bei der WM-Vergabe für 2006 traf ihn ins Mark. Seine Nonchalance verfing nicht mehr im üblichen Maße. Die Abrechnungen einiger Gazetten waren unerbittlich. „Der deutsche Hang zur Nivellierung, die Unfähigkeit, eine Figur in all ihren Widersprüchen zu ertragen, brach sich Bahn“(Stefan Osterhaus, NZZ). Jetzt ist die Lichtgestalt im Fußball-Himmel. Dem aufmerksamen Beobachter von Beckenbauers Abgeschiedenheit im Trubel der WM-Feier 1990 im Olympiastadion von Rom rund um den Mittelkreis ist nicht entgangen, dass just in diesem Moment ein Flugzeug durch die Silhouette des erleuchteten Vollmondes flog. Dieses wunderbare Bild in jener Nacht von Rom verleitet zur fantasievollen Vorstellung, wie der Kaiser sich von der Fußballwelt verabschiedet und gen Himmel fliegt. Wenn Petrus dann die Pforte öffnet, trifft Franz auf Pele, Diego Maradona, Johan Cruyff, Alfredo di Stefano, Gerd Müller und auch auf Mario Zagallo, der gleich dem Jungen aus Ober-Giesing sowohl als Spieler wie auch als Trainer Fußball-Weltmeister wurde und 48 Stunden vor Beckenbauer verstarb. Und eines Tages, wenn Gerhard König aus Füssen im Allgäu auftaucht und mitspielen möchte, dann lädt ihn Franz Beckenbauer in seiner großzügigen Art ein, mitzuspielen, aber dann ohne Watschn zu verteilen. Sonst müsste die ganze Fußballgeschichte neu geschrieben werden.

Ich habe immer nur gesagt, was mir eingefallen ist (Beckenbauer über sich)

„Ich mach ja nur deshalb seit 33 Jahren Fußball, weil ich nichts anderes kann. Wenn ich zum Beispiel einen Schopenhauer lese -ich verstehe ihn nicht“.

„Ja mei, der Dante. Der braucht den Ball nur zu stoppen. Als Brasilianer. Wenn das jetzt ein Isländer wäre, oder wenn er vom Nordpol kommt, dann würde ich sagen, gut, der hat seine Skistiefel an. Aber so: fürchterlich“.

„Das sind alles gute Fußballer. Nur sie können nicht Fußball spielen“.

„So groß ist das Verbrechen auch nicht. Der liebe Gott freut sich über jedes Kind.“ (Über sein zunächst uneheliches Kind)

„Ich freue mich auf das morgige Spiel, weil die Engländer nicht verteidigen können und die Portugiesen sowieso nicht“. (vor dem EM-Viertelfinale 2004 in Portugal)

„Wissen Sie, wer mir am meisten leidtat? Der Ball“.

„Für Tennis bin ich zu alt, ich mache jetzt was anderes. Da habe ich meinen eigenen Ball, den schlage ich irgendwohin, dann gehe ich ihm nach, und wenn ich ihn finde, schlag‘ ich ihn wieder weg.“ (über Golf).

„Es wird viel geredet über den Aufbau Ost, aber wir vom FC Bayern geben wirklich was. Wer hat denn die Punkte nach Rostock und Cottbus gegeben“?

„Die Nummer 1 ist eine gefährliche Zahl, da bist du schon sehr nahe dran an der Himmelstür. Das hat auch unser Hans Zeller erleben müssen“. (Über den Tod des Bayern-Mitglieds Nummer 1).

„Die Frauen sind hübscher und beweglicher geworden, das sieht sehr gut aus“. (Über Fortschritte der Deutschen Frauen-Nationalmannschaft).

„Die Schweden sind keine Brasilianer. Das hat man ganz genau gesehen“. (Nach einem DFB-Länderspiel gegen Schweden).

„Ich wollte allein sein. Schließlich war ich sechs Wochen lang mit schwer erziehbaren Menschen unterwegs.“ (im Juni 2014 über seinen stillen Triumph nach dem deutschen Finalsieg bei der Fußball WM 1990 in Rom).

„Ich mag es überhaupt nicht. Bier ist in Bayern ein Nahrungsmittel. Ein Nahrungsmittel verschüttet man nicht, das trinkt man“. (im Mai 2014 über Bierduschen nach Pokalsiegen)

Über Bernd Schuster. „Er ist ja quasi ein halber Spanier. Er gehört zu Real. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er weggeht. Wenn er weggeht, höchstens, dass er mal woanders hingeht“.

Andere über Beckenbauer

„Wenn der Kaiser spricht, legen sogar die Engel ihre Harfen zur Seite“. (Max Merkel)

„Wenn er erklärt, dass der Ball eckig ist, dann glauben ihm das alle“. (Otto Rehhagel)

„Für das Image der Deutschen im Ausland hat er mehr geleistet als 50 Jahre Diplomatie und zehn Goethe-Institute zusammen“. (Andre Heller, Wiener Künstler und künstlerischer Berater der WM 2006)

„Er strahlte aus: Versucht es erst gar nicht. Es ist Zeitverschwendung, gegen mich anzutreten“ (Sir Bobby Charlton, Weltmeister 1966)

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